Gurken selbst pflanzen mit Videotipp

Unsere Videoanleitung, um selbst Gurken im Glashaus anzupflanzen!

Die Gurke ist eine einjährige Pflanze, die am Boden liegend und kletternd wächst und dabei ein bis vier Meter lang werden kann. Im Gewächshaus können drei bis fünf Ernten pro Jahr erzielt werden. Gurken sind interessante Pflanzen für den Hobbygärtner. Denn sie liefern nicht nur gesunde und leckere Früchte, sondern sehen im Garten und auf der Terrasse auch hübsch aus. Damit man möglichst viel Freude am eigenen Anbau hat, sollte man jedoch einige Dinge beachten.

 

1. Tipps für den Anbau im Garten

Wenn Sie Gurken selbst im Topf aussähen, haben Sie schon nach 4 Tagen kleine Pflänzchen. Die schwächeren Pflanzen sollten Sie aussortieren. Für die verbleibenden Pflanzen sollte Erde nachgefüllt werden. Doch am sichersten fahren Sie mit fertigen Pflanzen vom Gärtner. Diese sind meistens resistenter.

2. Der Standort – welche Anforderungen hat die Gurkenpflanze an das Klima und den Boden?

Gurkenpflanzen haben es gerne warm, windfrei und hell. Ab Mitte Mai können die Pflanzen ins Freiland.
Am besten gedeihen die Gurken in einem lockeren und luftigen Boden mit hohem Humusanteil. Der Platzbedarf ist allerdings beachtlich: Auf einen Quadratmeter sollten nur drei Gurken-Pflanzen gesetzt werden. Hierzu kann schwarze Mulchfolie verwenden, unter die ein Bewässerungsschlauch geführt wird. Bei kälteren Temperaturen sollten die Pflanzen mit einem Gartenvlies geschützt werden. Vor allem bei der Schlangengurke führt eine kühle Witterung (unter 13° C) zu einem Wachstumsstop. Entsprechend gering fällt die Ernte aus.
Wenn die Gurkenpflanzen etwa 25 Zentimeter groß sind, können sie an den endgültigen Platz verbracht werden und sollten mindestens 60 cm Abstand zur Nebenpflanze haben. Da die Gurken jedes Jahr einen Standortwechsel brauchen, ist es praktisch, sie im Kübel zu ziehen. So kann die Erde jedes Jahr erneuert werden. Die Gurken sollten täglich gut gewässert werden (abgestandenes, lauwarmes Wasser ist optimal) und alle zwei Wochen muss ein Dünger her. Im Freiland sorgt Besprühen für die erhöhte Luftfeuchtigkeit.

3. Was kann man bei  Schädlinge und Krankheiten tun

Ob eigene Aussaat oder gekaufte Jungpflanzen aus dem Gartenhandel: Generell ist es am besten, auf Sorten zurückzugreifen, die möglichst resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sind. Nichtsdestotrotz werden die Gurkenpflanzen sehr gerne von Schnecken heimgesucht. Auf die sollte der Boden regelmäßig abgesucht werden.

Auch der Mehltau ist der größte Feind der Gurke und breitet sich bei Wärme extrem schnell aus. Schneiden Sie die betroffenen Pflanzenteile ab und vernichten Sie sie, damit keine Ansteckung der gesunden Teile erfolgt.
Gießen Sie Ihre Pflanzen möglichst nicht am Abend, sondern nur in der Frühe, damit das überschüssige Wasser über den Tag verdunsten kann. Ein abendliches Gießen fördert Mehltau. Auch Spinnmilben und die Weiße Fliege können den Gurken zusetzen. Hiergegen hilft eine hohe Luftfeuchtigkeit, die Sie zuverlässig nur unter Folie oder im Gewächshaus erreichen.

4. Kalorien, Vitamine & Co

Gurken sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Neben Wasser, ist das Gemüse reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Dazu enthält die Gurke kaum Kalorien. Sehr gesund ist frisch gepresster Gurkensaft. Den Trester können Sie in Gemüsegerichten und Eintöpfen oder als Hautmaske verwenden.

 5. Geschichte der Gurke als Nutzpflanze

Die Geschichte des Gurkenanbaus ist mehr als 9000 Jahre alt. Erst in jüngerer Zeit jedoch werden Gurken ohne Bitterstoffe gezüchtet.

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