Koriander selbst anbauen

koriander-pflanze

Der Koriander gehört zur Pflanzengattung der Doldenblütler und ist weltweit als Gewürzpflanze sehr beliebt. Er hat essbare Samen, aber auch die Blätter können als Kräuter für viele Speisen verwendet werden. Koriander ist eine einjährige Pflanze, die in vielen Gärten gerne als pflegeleichte Pflanze dazu genommen wird. Die Korianderpflanze wird etwa zwischen 30 und 90cm hoch, bei der die Blüten mit einer doppeldoldigen Blüte am Ende eines langen Blütenschaftes enden.

Die Aussaat erfolgt im Freiland an einem sonnigen bis halbschattigen Standort und kann schon Mitte März vorgenommen werden, da die Pflanze auch kurzen Frost gut übersteht. Die Korianderpflanze ist ein Dunkelkeimer, und so muss bei der Aussaat der Samen 2cm tief in die Erde gesetzt werden.

Welcher Standort ist geeignet?

An den Boden stellt die Korianderpflanze keine besonderen Ansprüche und gedeiht somit auch auf sandigem oder lehmigem Boden. Die Keimung der Samen geschieht bei 5 Grad bis 25 und im Freiland reichen diese Temperaturen völlig aus, um erfolgreich zu sein.

Pflegetipps für die Koriandepflanze

Nach dem ersten Keimen werden die Pflänzchen einzeln von Hand auf einen Minimalabstand von 20 cm versetzt, damit sie später genügend Platz zum Wachsen haben. Die jungen Pflänzchen sollte viel gewässert werden, damit kein Trockenstress entsteht. Das bedeutet, dass die Pflanze verfrüht in die Höhe wächst und zu viel Kraft in die Pflanzentriebe geht. Eine sorgfältige Pflege ist bei kleinen kleine Pflanzen wichtig, diese  brauchen viel Wasser. Größeren Pflanzen brauchen wesentlich weniger Wasser. In Bezug auf die Fruchtfolge sind keine besonderen Anforderungen zu beachten. Es kann viele Jahre hintereinander ein Beet mit Koriander bepflanzt werden.

Ab wann kann man Koriander ernten?

Koriander wächst innerhalb von 24 Wochen bis zur Erbte und kann bei einer Aussaat im März ab Juli bis August geerntet werden. Die Korianderpflanze kann von oben herab geerntet werden, so wird verhindert dass sich neue Blüten bilden. Die Pflanze treibt dann nicht mehr aus. Die Körner der Korianderpflanze sind als Gewürz sehr beliebt und können vor der Vollreife am besten in den frühen Morgenstunden geerntet werden. Tagsüber werden dann die Samenstände getrocknet und die Samen lösen sich von selbst von den Dolden ab.

Wozu verwendet man Koriander?

Koriander ist vor allem in der lateinamerikanischen und asiatischen Küche ein wichtiges Gewürzkraut. Er ist sehr hitzeempfindlich und wird am besten nach dem Kochen der Speise zugegeben. Das Aroma bleibt vollständig erhalten wenn es nach den Garprozess dem Essen beigemischt wird. Koriander ist für Currygerichte, Fisch, Geflügel und Gemüse ein wunderbares Gewürz. Auch die Korianderwurzel wird in der Asiatischen Kürche viel in Verbindung mit Knoblauch und Chilli verwendet.

Koriander wird auch bei Beschwerden des Magen-DarmTraktes in der Naturheilkunde, der ayurvedischen Medizin und der Traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Im Koriander befinden sich viel sekundäre Pflanzenstoffe, die Phenole enthalten und als ätherisches Öl den Organismus sehr gut in vielen Funktionen unterstützen können. Bei Infektionen wird Koriander oft in der Phytomedizin verwendet und ist mit den Koriandersamen ein wirkungsvolles Medikament gegen Bakterien. Koriander ist nachgewiesen ein natürliches Antibiotikum. Es ist also sehr ratsam Koriander immer wieder als vorbeugende Maßnahme in die tägliche Nahrung zu integrieren, um schädlichen Bakterien im Körper entgegenzuwirken.

Ein Kommentar:

  1. Pingback:Kräuterspirale selber bauen | Garteln

Kommentare sind geschlossen