Martini Sommer 2016

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Martinisommer

Martini-Sommer (auch bekannt als Martinssommer) gehört zu den meteorologischen Singularitäten, ähnlich wie die Eisheiligen im Mai, die Schafskälte im Juni und der Altweibersommer im September. Martini-Sommer ist ein volkstümlicher Begriff in der Schweiz und Süddeutschland für eine typische Schönwetterperiode gegen Ende der ersten November-Dekade.

In der Schweiz wird der Begriff immer noch von Meteorologen in ihren Prognosen verwendet. Der Name geht auf den Namenstag des Heiligen Martin am 11. November zurück. Der Martinstag am  (in Altbayern und bei uns in Österreich auch Martini) ist der Gedenktag des heiligen Martin von ToursDer Martini Sommer wird gerne mit dem Altweibersommer verwechselt, diese Singularität tritt aber wenn dann bereits im September auf.

 

Bauernregeln zum 11. November

  • Wenn an/nach Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.
  • Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.
  • Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.
  • Wenn die Martinsgänse auf dem Eise geh’n, muss das Christkind im Schmutze steh’n.
  • Wenn’s Laub nicht vor Martini fällt, kommt eine große Winterkält’.
  • Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.