So plant man ein Gartenhaus!

pfauenaugeGartenhausplanung – Checkliste

Ein Gartenhaus bietet diverse Vorteile und kann auf die verschiedenste Weise genutzt werden. Auf der anderen Seite ist es jedoch auch wichtig, zu planen und wohlüberlegt vorzugehen, damit man hinterher wirklich von den Vorteilen der Gartenhäuser profitiert. Eine Checkliste zur Gartenhausplanung hilft dabei.

Verwendungszweck

Bevor es an das Design oder die Details geht, sollte man sich im Klaren darüber sein, was genau man eigentlich vom Gartenhaus erwartet. Soll es nur zum Entspannen gedacht sein, wird es eher selten genutzt oder muss es kaum Schutz bieten, sondern lediglich dekorativ aussehen, dann ist ein kleines Modell oder alternativ ein Pavillon das Richtige. Will man sich oft darin aufhalten oder aber Geräte und Gegenstände darin unterbringen, ist eine andere Ausführung die Richtige. Diverse Faktoren hängen davon ab, welche Bedingungen an das Gartenhaus gestellt werden:

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Sie stellen gemeinsam mit dem Budget die nächsten Punkte auf der Gartenhaus-Checkliste dar. Die Größe hängt mit der Verwendung und dem vorhandenen Platz zusammen. Der Standort ist so zu wählen, dass das Gebäude sich nicht zu nah an der Grundstücksgrenze befindet, frei zugänglich ist und gut mit Wasser und/oder Strom versorgt werden kann. Das Gartenhaus sollte trocken und eben stehen, wofür ein Betonfundament von Vorteil ist.

Eigenbau oder Fertigbausatz?

Es ist möglich, im Handel die verschiedensten Gartenhäuser vorgefertigt zu kaufen. Das spart Zeit, Aufwand und Geld und benötigt weniger Planung im Voraus. Speziell, wenn man sich an einen Händler wie die Gartenhaus GmbH wendet, ist die Auswahl groß, sodass selbst individuellere Wünsche berücksichtigt werden können. Möchte man hingegen Mitspracherecht bei allen Details haben oder soll das Ganze perfekt in den Garten und zum Haus passen, dann bietet es sich an, das Gartenhaus selbst zu bauen.

Die Rechtslage beachten

Es ist teilweise notwendig, eine Baugenehmigung für das Gartenhaus zu beantragen. Es gilt keine bundesweite Regelung, sondern das jeweilige Baurecht in den Bundesländer und den Gemeinden. Ob eine Baugenehmigung beantragt werden muss, hängt von Aspekten wie dem Standort und dem Raumvolumen genauso ab wie vom Verwendungszweck und von der Ausstattung. Wer eine feste Bodenplatte bzw. ein Fundament aus Beton einsetzt oder wer eine Feuerstelle und Toilette integriert, kommt in der Regel um einen Genehmigungsantrag nicht herum. Es gehört daher zur Gartenhausplanung, beim jeweiligen Bauamt nachzufragen.

Das Baumaterial

Metall ist eine gute Idee, wenn es ein sicherer und langlebiger Schuppen sein soll. Ein Gerätehaus aus feuerverzinktem Metall beispielsweise bietet denkbar viel Schutz und ist dabei pflegeleicht sowie strapazierfähig. Ein Gartenhaus aus Holz hingegen wirkt heimelig und natürlich. Es basiert im Idealfall auf Hölzern aus der nachhaltigen Forstwirtschaft und sieht dabei dekorativ aus. Empfehlenswert ist z. B. ein ökologisches, FSC®-zertifiziertes Gartenhaus aus nordischer Fichte. Holzgartenhäuser können ebenfalls eine lange Lebensdauer aufweisen, wenn man sie sachgemäß und regelmäßig pflegt.

Ausstattung

WeitereeGedanken sollte man sich über die folgenden Punkte der Checkliste machen:

  •  Welche Dachform eignet sich (begrüntes Flachdach, Satteldach, Pultdach) und welche Dachdeckung passt dazu?
  • Dämmung und Isolierung
  • Beleuchtung, Stromversorgung, Wasserversorgung, Möbel und Einrichtungsgegenstände

Zu guter Letzt kommt es auf das Finishing an, also den Holzschutz und Anstrich. Welche Holzschutzmittel dafür am besten geeignet sind, hat die Zeitschrift ÖKO TEST geprüft. Die Ergebnisse können hier nachgelesen werden.

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