Tipps und Ideen für die Kürbisernte

Kürbis

Kürbis

Der Kürbis wird in Europa schon seit langem als gehaltvolles Nahrungsmittel geschätzt. Zunächst wurde er zwar bevorzugt als Tierfutter verwendet, mittlerweile hat er aber längst einen triumphalen Einzug in die Küche gehalten. Von den rund 800 verschiedenen Kürbissorten sind nicht alle genießbar, dafür dann aber schön anzuschauen, wie zum Beispiel der dekorative Flaschenkürbis.

Die Haupterntezeit des Kürbisses reicht vom September bis zum ersten Frost. Wenn die Farbgebung schon kräftig ausgeprägt ist, der Stil verholzt ist und beim Klopfen auf die harte Schale des Kürbisses ein hohles Geräusch entsteht, ist der Kürbis meist reif für die Ernte.

Bei der Ernte sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Kürbisse nicht beschädigt werden, da Schadstellen schnell Angriffsfläche für Fäulnisprozesse bieten. Abgesehen davon ist die Kürbisernte jedoch unkompliziert.

 

Auch Kinder können daher beim Garteln mit Kürbissen viel Freude haben. Kürbispflanzen wachsen schnell und haben hübsche gelbe Blüten. Vor allem aber der gereifte Kürbis ist optisch ansprechend und beeindruckend. Mit ihm können auch die Kleinsten ganz leicht an die Gartenarbeit herangeführt werden.

Besonders freuen sich Kinder dann darüber, wenn sie nicht nur ihren „eigenen“ Kürbis anpflanzen und ernten dürfen, sondern auch, wenn sie mit den gleichen Geräten und der gleichen Arbeitskleidung wie die erwachsenen Gärtner ausgestattet werden. Harken, Rechen und Spaten und sogar Arbeitshandschuhe gibt es in passenden Miniaturformaten, praktische Gummistiefel in Kindergröße auch günstig aus zweiter Hand.

 

Die geernteten Kürbisse können dann in der Küche oder als Dekoration gemeinsam weiterverarbeitet werden. Vor allem zu Halloween gibt es viele schöne Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten, bei denen der Kreativität kaum Grenzen gesetzt werden.

 

Das Kürbisfleisch wird zum Beispiel ganz klassisch zu Kürbiscremesuppe oder Kürbiskuchen verarbeitet. Viele andere Gerichte können aber auch mit dem Kürbis verfeinert oder variiert werden.  So wird aus ihnen ein leckeres Herbstgericht – zum Beispiel Kürbis-Kartoffelpuffer oder ein Kürbis-Käse-Auflauf. Die Kerne sind ebenfalls sehr schmackhaft.
Sowohl die bunten Zierkürbisse als auch die Speisekürbisse eignen sich darüber hinaus sehr gut zum Basteln. Die alte irische Geschichte der „Jack-o-Lantern“, die dem bösen Mann Jack auf dem Irrweg zwischen Himmel und Hölle den Weg beleuchten sollte, indem er ein Stück glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe legte, prägt bis heute die Halloween-Nacht.

Ein Windlicht im Stil der „Jack-o-Lantern“ lässt sich sehr einfach herstellen: Mit einem Messer wird der Kürbisdeckel mit Stiel in gezackter oder eckiger Form entfernt und das Innere ausgehöhlt, so dass dabei eine Hülle von rund 2 cm Stärke zurückbleibt. Aus dieser wird noch das Gesicht zuerst aufgezeichnet und dann herausgeschnitten und eine Kerze hineingestellt – fertig ist die schaurige Dekoration für Terrasse, Vorhaus oder Garten.

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