Weihnachten 2016 – Bräuche und Bauernregeln

Einer sehr schöner Brauch zu Weihnachten sind die Barbarazweige. Es handelt sich dabei um Zweige von Obstbäumen, die nach einem alten Brauch am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara (Barbaratag) geschnitten und in einer Vase aufgestellt werden. Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birke-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet.

Sie sollen bis zum 24. Dezember, also dem Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit ein wenig Licht und Freude in die Wohnung bringen. Nach altem Volksglauben bringt das Aufblühen Glück im nächsten Jahr.

Der Brauch wird vor allem in Bevölkerungsgruppen ausgeübt, denen die heilige Barbara, eine der Vierzehn Nothelfer, als Schutzpatronin gilt. Sie ist Schutzpatronin der Geologen, der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuergefahr, der Artillerie, Patronin der Bergleute, der Schlesier, der Gefangenen, der Glöckner, der Architekten und der Helfer des Technischen Hilfswerks.

 

  • Bauernregel für den 4. Dezember

Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

Bauernregeln für Weihnachten:

Wenn in der ersten Adventswoche gut Wetter ist, bleibt’s gut bis Weihnacht.“

  • Ist es Grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier.
  • Weihnachten im Schnee, Ostern im Klee
  • Kommt weiße Weihnacht, der Winter lang und hart.
  • Grüne Weihnacht, weiße Ostern
  • Ist`s windig in den Weihnachtstagen, sollen viel Obst die Bäume tragen.
  • Viel Wind in den Weihnachtstagen, reichlich Obst die Bäume tragen.
  • Ist die Weihnacht hell und klar, hofft man auf ein fruchtbar Jahr.
  • Steckt die Krähe zu Weihnacht im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee.
  • Weihnachten klar, gutes Weinjahr.
  • Hängt zu Weihnacht Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schlagen.
  • Auf windige Weihnachten folgt ein glückliches Jahr.
  • Christnacht im wachsenden Mond,gibt ein Jahr, das sich lohnt
  • Wenn’s Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
  • Ist gelind‘ der Heilig‘ Christ, der Winter d’rüber wütend ist.
  • Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.
  • Wenn’s ums Christfest feucht und nass, so gibt’s leere Speicher und Fass.

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