Buschbohnen pflanzen

Buschbohnen im Garten

Buschbohnen im Garten

Buschbohnen bzw. Fisolen

Grüne und gelbe Buschbohnen zählen zu den beliebtesten Gemüsearten. Zart und frisch aus dem eigenen Garten schmecken sie herrlich und sind vielseitig zu verwenden. Sie lieben einen lockeren Boden mit Humus und Dünger und wollen etwas windgeschützt stehen, Halbschatten wird noch gut vertragen. Wenn im Garten ausreichend Platz ist und man geschickt aussät, gibt es sogar zwei Ernten an Buschbohnen.

Standort und Anbau der Buschbohnen

Buschbohnen gedeihen in der Sonne und im Halbschatten, allerdings sollten sie windgeschützt stehen. Ausgesät werden die Buschbohnen ab Mitte Mai, der Boden sollte schon gut erwärmt sein. Eine zweite Aussaat ist noch Anfang Juli möglich für die Herbsternte. Es gibt verschiedene Arten, die Bohnenkerne auszulegen: Einzelne Bohnenkerne 2 cm tief im Abstand von ungefähr 8-10 cm auslegen und leicht mit Erde bedecken. Oder 4-6 Kerne im Abstand von 30 cm in eine 2 cm tiefe Mulde legen und ebenfalls leicht mit Erde bedecken. Wobei die sogenannte Horstsaat, also mehrere Kerne zusammen, vorzuziehen ist, da das Aufgehen der Kerne dabei sicherer ist. Pro Quadratmeter braucht man etwa 10 g an Saatgut, was einen Ertrag von etwa 1,5-2 kg Bohnen bringt. Die Entwicklung bis zur Ernte dauert 8-10 Wochen. Die Ernte lässt sich jedoch leicht verfrühen, wenn die Bohnen von der Aussaat bis zur Blüte mit einem Folientunnel oder einem Vlies abgedeckt werden. Selbstverständlich muss dann bei Sonnenschein und Wärme ausreichend gelüftet werden. Eine andere Möglichkeit, die Bohnenernte zu verfrühen, ist die Anzucht in Töpfen. Diese füllt man ab Mitte April bis zur Hälfte mit Erde und legt jeweils 3-5 Bohnenkerne hinein. Man kann die Töpfe dann ans Fenster, ins Frühbeet oder Gewächshaus stellen. Nach dem Aufkeimen wird der Topf mit Erde aufgefüllt. Sind die Pflanzen etwa 15 cm hoch und die Erde gut durchwurzelt, werden sie im Abstand von 40×50 cm ausgepflanzt und anfangs noch mit Folie oder Vlies abgedeckt.

Pflege der Buschbohnen

Buschbohnen lieben einen lockeren Boden, der vor der Aussaat mit Humus aufgebessert wurde. Eine zusätzliche Düngung fördert das Wachstum und den Ertrag. Daher streut man bei der Aussaat und bei Beginn der Blüte einen Gemüse- oder Naturdünger aus. Die Düngermenge der Gebrauchsanleitung entnehmen, da diese, je nach Dünger, unterschiedlich sein kann. Sollte nach der Blüte, wenn sich die Bohnenhülsen ausbilden, eine trockene Witterung herrschen, kann durchdringendes Gießen den Ertrag steigern. Sind die Bohnenpflanzen etwa 15 cm hoch, werden sie leicht angehäufelt, dadurch bleiben sie standfester.

Bohnen zur Erntezeit

Bohnen zur Erntezeit

Vermehrung der Buschbohnen

Eine Vermehrung lohnt sich kaum, außer man hat eine besonders gute Sorte. Dazu lässt man einige Bohnenhülsen wachsen, bis sie schöne Kerne ausgebildet haben. Die Hülsen werden dann gut getrocknet, die Bohnenkerne entnommen und bis zum nächsten Jahr trocken aufbewahrt.

Schädlinge und Krankheiten

An tierischen Schädlingen treten oft schwarze Blattläuse auf. Bei heißer und trockener Witterung auch Spinnmilben. Hier muss jeder selbst entscheiden, wie er vorgehen möchte. Ob mit chemischen Mitteln, natürlichen oder die Läuse bei der Ernte abwaschen. Der Bohnenrost – erkennbar an zunächst weißen, dann braunen Pusteln an Blätter und Hülsen – kann mit Spritzmitteln eingedämmt werden. Dafür gibt es inzwischen auch biologische Spritzmittel.

Verarbeitung in der Küche

Buschbohnen finden in der Küche vielseitig Verwendung: als herzhaftes Bohnengemüse, als wohlschmeckender Salat, in Eintöpfen oder als feine Beilage. Für die Wintermonate lassen sich Buschbohnen sehr gut Einfrieren, Qualität und Farbe bleiben dabei erhalten. In rohem Zustand dürfen Bohnen nicht gegessen werden, sie enthalten das giftige Phasin. Dies wird erst beim Garen zerstört.

Ein Kommentar:

  1. Pingback:Mais zur Selbstversorgung | Garteln

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.