Die Primel, der vielfältige Frühlingsbote mit fernöstlichen Wurzeln

Primel, ein Frühlingsbote

Primel, ein Frühlingsbote

Die Primel (Botanischer Name: Primula) kommt ursprünglich aus China. Der Name Primula lässt sich mit „Erstlingsblume“ übersetzen (lat. prima = die Erste), der Name läßt sich wohl auf die frühe Blütezeit zurückführen.

Es gibt über 450 verschiedene Arten der Gattung Primula, diese werden in der Regel 20 bis 30 cm hoch.  Bei der Primel handelt es sich um eine ganzjährige Pflanze die auch kalte Temperaturen verträgt, die Blütezeit ist von Jänner bis Dezember. Der in den heimischen Gärten am häufigsten anzutreffende Vertreter ist „Primula acaulis“, diese ist die typische Primel die in Töpfen kultiviert wird und von Dezember bis Anfang Mai zum Verkauf in den Gärtnereien angeboten wird.

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https://youtu.be/6P4dIRJNrvI

Wie kann man Primeln vermehren

Primeln sind einjährige Pflanzen und Lichtkeimer, das heißt die Samen sollten nicht mit Erde bedeckt werden und  sollten im Sommer gesät werden. Die optimale Keimtemperatur  für Primeln beträgt 20 °Celsius. Um eine gleichmäßige Keimung zu gewährleisten muss man im Sommer sehr genau darauf achten das diese Temperatur nicht überschritten wird.

Pflegetipp für Primeln

Die Erde sollte stehst feucht gehalten werden, jedoch sollte man darauf achten das es keine Staunässe  gibt. Düngen sollte man die Pflanzen von Frühling bis Herbst ca. alle zwei Wochen einmal, in den Wintermonaten alle 3 bis 4 Wochen einmal. Für Primeln kann man handelsübliche Qualitätserde verwenden, diese sollte man jedoch mit Vorratsdünger zB. Hornspäne vermischen. Besonders gut eignet sich ein heller Standort, jedoch ohne grelle Mittagssonne.  Da es sich bei der Primel wie bereits erwähnt um eine einjährige Pflanze handelt ist ein Umtopfen nicht notwendig. Wenn man diese nach der ersten Blüte in den Garten pflanzt verwildern Primeln im Laufe der Jahre wieder und es entsteht die Form aus der sie ursprünglich gezüchtet wurden.

Kann man Primeln essen?

Ja, einige Primel-Arten kann man essen. allerdings nicht alle und nur solche aus biologischen Anbau. Die Becherprimel ist zum Beispiel giftig! Zum  Verzehr geeignet sind Kissenprimeln und Schlüsselblumen. Bei Primeln aus der Gärtnerei oder dem Handel sollte man aufpassen, diese sind oft überdüngt und mit Pflanzenschutzmittel behandelt. Trifft man die richtige Auswahl, kann man mit den Blüten Süßspeisen aufpeppen oder auch Tees zubereiten. Wilde Schlüsselblumen stehen unter Naturschutz und sollte nicht einfach so gepflückt werden.

 Kurzprofil Primel:

Herkunftsland: China

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