Rosmarin vermehren

Rosmarin

Rosmarin

Der Rosmarin, (Botanischer Name: Rosmarinus officialis) , stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort wächst er auch heute noch wild. Die Pflanze, die zur Familie der Lippenblütler gehört, ist ein Halbstrauch. Der Rosmarinus officialis ist mehrjährig. Kennzeichnend für Rosmarin ist der angenehme Geruch, den die Pflanze ihren ätherischen Ölen verdankt.

Unser Video wie man Rosmarin vegetativ vermehren kann.

Die Pflege von Rosmarin
Der Rosmarin-Busch braucht einen sonnigen, heißen Standort, um gut wachsen zu können. Auf sandigem Boden gedeiht er. Wird der Rosmarin in einen Kübel gepflanzt, kann der Blumenerde noch Sand beigemischt werden.

Ab dem Frühjahr benötigt die Pflanze bis zum Herbst nur wenig Feuchtigkeit. Der Rosmarin-Busch verträgt keine Staunässe, kürzere Trockenperioden schaden ihm jedoch nicht. An heißen Tagen sollte die Pflanze allerdings etwas stärker gegossen werden. Hat der Rosmarin zu wenig Wasser bekommen, verliert er seine Blätter.

Sinnvoll ist ein Rückschnitt des Rosmarin-Strauches im Zeitraum von Februar bis März oder im Anschluss an die Blütezeit. Beim Schneiden sollte darauf geachtet werden, dass das alte Holz der Pflanze nicht beschädigt wird.

Ein nährstoffarmes Substrat kann zum Düngen verwendet werden, wenn Mangelerscheinungen auftreten. Insgesamt sollte Dünger eher sparsam zum Einsatz kommen. Wenn der Rosmarin in einen Topf gepflanzt wird, kann er im Abstand von zwei Wochen gedüngt werden.

Vermehren von Rosmarin
Im Sommer kann Rosmarin durch Stecklinge vermehrt werden. Bis zur Bewurzelung dauert es ungefähr einen Monat. Es ist auch möglich, Rosmarin-Pflanzen aus Samen zu ziehen. Dabei werden die Samen im Frühling gesät. Wichtig ist, dass sie trocken sind. Es kann nach dem Aussäen einige Zeit dauern, bis die Samen keimen.

Überwintern der Pflanze
Der immergrüne Rosmarin-Strauch sollte in einem hellen, kühlen Raum überwintern, da er nicht vollständig winterhart ist. Wichtig ist, dass ein frostfreier Platz gewählt wird. Während des Winters benötigt der Rosmarin-Busch nur wenig Wasser. Staunässe sollte auf jeden Fall vermieden werden. Der Busch braucht in der kalten Jahreszeit auch keinen Dünger. Ungefähr ab Mitte Mai kann der Rosmarin wieder ins Freie gesetzt werden. Einige Tage lang sollte er zunächst im Schatten stehen, damit die Pflanze abgehärtet werden kann.

Schädlinge
Beim Rosmarin muss nicht davon ausgegangen werden, dass Schädlinge auftreten. Ein Befall mit Spinnmilben, weißen Fliegen oder Blattläusen ist jedoch möglich.

Verwendung in der Küche
Rosmarin ist ein sehr beliebtes Gewürz, da es beim Kochen vielseitig verwendet werden kann. Die Blätter des Rosmarin-Busches können sowohl frisch als auch getrocknet zum Würzen von Speisen zum Einsatz kommen. Rosmarin verleiht Nudeln, Fleisch, Fisch und Desserts einen ganz besonderen Geschmack.

2 Kommentare:

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